Trockenaueprojekt
Geschrieben von: Juliane Prinz   

Das Projekt "Erhalt der Flora und Fauna von Trockenstandorten durch Aufwertung von Kiefernwäldern in der sogenannten Trockenaue am Oberrhein" wurde für die Dauer von 2 Jahren  von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) finanziert (2004 - 2007).

Das Projekt wurde von Prof. Dr. Albert Reif konzipiert und beantragt und von ihm sowie zwei Mitarbeitern aus dem Institut für Waldbau sowie Prof. Dr. Hans Essmann vom Institut für Forstpolitik der Universität Freiburg i. Br. zusammen mit Frau Juliane Prinz (IFÖ) bearbeitet.

Kiefernwald mit Unterwuchs

Das Pilotvorhaben umfasste ein ca. 450 ha großes Gebiet mit Kiefernwäldern, Halbtrockenrasen und Säumen. Es wurden  Handlungsoptionen erarbeitet zur dauerhaften Erhaltung der Xerothermlebensräume und zur naturschutzfachlichen Aufwertung der vorhandenen Kiefernforste.

Die konkreten Handlungsoptionen für die Kiefernwälder wurden in alternativer Szenarien erarbeitet und mit den Akteuren der Region partizipativ und unter Anwendung eines Entscheidungsunterstützungssystems diskutiert.

Kiefernwald im Winter

Für die zukünftige Entwicklung der Kiefernwälder wurden vier oder mehr Varianten:

  • hinsichtlich ihrer Realisierungsmöglichkeiten diskutiert,

  • die jeweils erforderlichen Nutzungstechniken/Pflegeeingriffe beschrieben,

  • die eintretenden Entwicklungen/Sukzessionen eingeschätzt,

  • naturschutzfachlich bewertet,

  • die Installationskosten und die dauerhaften Folgekosten kalkuliert und

  • mit der Bevölkerung und den regionalen Akteuren diskutiert.

Das hieraus im Konsens erarbeitete Konzept wird von den Grundstückseigentümern in Zusammenarbeit mit der Forstverwaltung und dem Naturschutz in den folgenden fünf Jahren umgesetzt.

Hier finden Sie ein Faltblatt mit einer Projektbeschreibung: pdf.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. September 2009 um 22:49 Uhr